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Zeit für einen ethischen Diskurs

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Zeit für einen ethischen Diskurs

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich unser Verhältnis zu Tieren stark gewandelt – während der Mensch sich früher als Krone der Schöpfung verstanden hat, ist einem Großteil der Gesellschaft heute bewusst, dass auch sie empfindsame, schützenswerte Lebewesen sind und die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren gar nicht so groß, wie einst angenommen. Trotzdem ist unser Umgang mit ihnen in vielerlei Hinsicht problematisch. Zeit, sich zu fragen: Was ist ethisch noch vertretbar?

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Rinder sind sanftmütige Tiere, die Freundschaften und eine enge Bindung zu ihrem Nachwuchs pflegen. Schweine haben einen ausgeprägten Entdeckungsdrang und kommunizieren über mehr als 20 verschiedene Laute mit ihren Artgenossen. Hühner bilden eine starke Gemeinschaft, die sich gegenseitig beim Nestbau hilft, und verfügen sogar über mathematische Fähigkeiten. Heute wissen wir, dass Tiere in der Landwirtschaft ganz eigene Persönlichkeiten haben, weitaus intelligenter sind als früher angenommen, Schmerzen und komplexe Emotionen empfinden. Ihre natürlichen Bedürfnisse werden jedoch weitestgehend ignoriert – es ist Normalität, dass die Agrarbranche Kühe von ihren Kälbern trennt, sie monatelang, in den meisten Fällen das ganze Jahr über, in Ställen anbindet und nur die Allerwenigsten grüne Weiden kennenlernen dürfen.

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