
Ein Schwein mit Bindehautentzündung, ein Hund mit tief verwurzelten Ängsten, ein Papagei mit Atemwegsbeschwerden: Im Tierschutzzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes warten auf die Tierpfleger*innen Tag für Tag ganz unterschiedliche Schicksale. So vielfältig wie die Tiere, die hier ein sicheres Zuhause finden, sind auch die Aufgaben des Teams. DU UND DAS TIER 2/2026 nimmt Sie im achtseitigen Titelthema mit hinter die Kulissen unserer Tierschutzeinrichtung. Exklusiv in der Printausgabe.
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So vielfältig wie die hier lebenden Tierarten sind auch die Aufgaben der Tierpfleger*innen. Schweine mit Bindehautentzündung, Hunde mit tief verwurzelten Ängsten, 37 beschlagnahmte Schlangen auf einmal oder Papageien mit Atemwegsbeschwerden – ein Tag im Tierschutzzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes.

Obwohl der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist, lässt der Bund Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen im Stich. Um ihn in die Verantwortung zu nehmen, hat der Deutsche Tierschutzbund nun die Bundesrepublik verklagt.

Unter dem Deckmantel des Sports stehen Pferderennen für Unterhaltung. Für die Besucher*innen ist es ein Vergnügen, doch die Rennpferde werden bis an ihre Grenzen getrieben – mit gravierenden Folgen.

Mit dem finalen Beschluss, die pauschale, anlasslose Jagd auf den Wolf zu erlauben, geben Bundestag und Bundesrat den strengen Schutz von Wölfen auf. Aus Tierschutzsicht ein Skandal.

Zwei aktuelle Fälle dokumentieren den erschütternden Umgang mit Tieren in der Wissenschaft. Für eine tierversuchsfreie Zukunft fordert der Deutsche Tierschutzbund mit weiteren Organisationen einen konsequenten Wandel.

Im Sommer landen tonnenweise Würstchen auf deutschen Grills. Um die Nachfrage nach ihnen sowie nach Schinken, Schnitzel und Co. zu bedienen, mästet die Industrie Millionen Schweine. So sieht der Alltag dieser Tiere in der konventionellen Tierhaltung aus.

Buckelwale faszinieren uns Menschen seit Jahrhunderten mit ihrer kraftvollen Präsenz unter Wasser. Doch die Lebensbedingungen der Giganten verändern sich rapide.

In den vergangenen Monaten schien ein EU-weites Verbot der Pelztierzucht zum Greifen nah. Doch die Europäische Kommission hat ihre eigene Frist verstreichen lassen – eine Entscheidung steht weiterhin aus. Was bisher bekannt geworden ist, bereitet dem Deutschen Tierschutzbund jedoch große Sorgen.

Ein freundliches Schnurren, ein erbostes Fauchen – um solche eindeutigen Signale von Katzen zu verstehen, muss man nicht unbedingt Katzenkenner*in sein. Doch ihre Sprache kann sehr vielseitig sein – es ist also wichtig, auch die feinen Unterschiede zu erkennen. Wir erklären, wie Sie die Signale Ihres tierischen Schützlings richtig deuten.

Um Igel und andere Wildtiere besser zu schützen, fordern der Deutsche Tierschutzbund und weitere Organisationen in einem offenen Brief ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium bleibt jedoch untätig.

Auf leckeres Bananenbrot sollte niemand verzichten müssen. Aus diesem Grund ist unsere Variante nicht nur tierfreundlich, sondern auch glutenfrei.

Anders als auf den meisten Höfen wachsen die Kälber bei Familie Köhler bei Ammenkühen auf. Für den Betrieb, der seine Tiere auch nach den Richtlinien der Premiumstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes hält, ist das kein Experiment, sondern ein bewusster Entschluss.

Der Tierschutzverein Borkum, der dem Deutschen Tierschutzbund angehört, saniert sein inseleigenes Tierheim, da es massiv in die Jahre gekommen ist. Dabei kämpft er mit extrem hohen Kosten. Die Stiftung des Dachverbandes unterstützt ihn darum finanziell.

In ganz Deutschland arbeiten alle Mitgliedsvereine und Landesverbände des Deutschen Tierschutzbundes intensiv daran, das Leben von Tieren zu verbessern. Lesen Sie aktuelle Berichte, Projekte und Erfolgsmeldungen des Verbandes und der uns angeschlossenen Tierschutzvereine.

Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass die konventionelle Putenhaltung in Deutschland gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Daraus ergibt sich ein klarer Auftrag an die Politik: Sie muss endlich verbindliche Haltungsstandards schaffen.

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