
Es ist eine positive Entwicklung: Einige Tierarten, die hierzulande
als ausgerottet galten, kehren wieder in unsere Gefilde zurück. Die Bestände von Wölfen und Bibern beispielsweise wachsen nach jahrzehntelangen Schutzbemühungen wieder an. Doch mit den steigenden Zahlen nehmen auch die Konflikte zwischen Mensch und Tier zu. DU UND DAS TIER 1/2026 zeigt im achtseitigen Titelthema viele tierfreundliche Lösungen, die eine friedliche Koexistenz ermöglichen. Exklusiv in der Printausgabe.
Wenn Sie einen Blick in das aktuelle Magazin werfen möchten, erhalten Sie hier die exklusive Gelegenheit, die sonst Mitgliedern vorbehalten ist.

Wo sich Mensch und Tier Kulturlandschaften teilen, kommt es schnell zu Konflikten und aufgeheizten Debatten. Weidetierhalter*innen fürchten Wolfsrisse, Anwohner*innen beklagen sich über lautstarke Saatkrähen und landwirtschaftliche Betriebe sorgen sich um ihre Felder, wenn Biber im Umkreis leben. Radikale Methoden wie die Jagd können im Umgang mit diesen Tieren jedoch keinesfalls helfen. Vielmehr sollten Bund und Kommunen auf tierfreundliche Lösungen setzen, die das Konfliktpotenzial langfristig verringern und eine friedliche Koexistenz ermöglichen.

Auf der Grünen Woche in Berlin forderte der Deutsche Tierschutzbund von der Politik eine grundlegende Strategie zur Transformation der Landwirtschaft. Am Stand seines Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ zeigte der Verband, wie sich gemeinsam mit Landwirtschaft und Handel bessere Haltungsbedingungen schaffen lassen.

Die Bundesregierung plant ein eigenständiges Tierversuchsgesetz. Für Millionen Tiere in deutschen Laboren hätte das fatale Folgen. Der Deutsche Tierschutzbund stellt sich gegen dieses Vorhaben – gemeinsam mit sieben weiteren Tierschutzorganisationen hat der Verband eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht.

Tierheime stehen wirtschaftlich unter Dauerdruck. Weil sie für unzählige Tiere und auch deren medizinische Betreuung verantwortlich sind, setzen ihnen die seit 2022 erhöhten tierärztlichen Gebühren zu. Die politische Unterstützung vom Bund fehlt.

Katzen, die wie ein Wildtier aussehen und sanft wie ein Stubentiger sind – solche sogenannten Hybridkatzen erzielen hohe Preise auf dem Markt. Ihre Zucht ist jedoch qualvoll und ihre Haltung schwierig. Die Folge: Viele dieser „Statussymbole“ kommen ins Tierheim – und auch in das Tierschutzzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes.

Die interaktive Scrolly-Reportage des Deutschen Tierschutzbundes macht das Leiden der Legehennen sichtbar. Die emotionale Bildgeschichte zum Durchscrollen führt durch die verschiedenen Stationen im kurzen Leben einer Legehenne und zeigt, was die Tiere durchstehen müssen, damit Menschen Eier und Ei-Produkte konsumieren können.

Millionen Kaninchen leiden und sterben jedes Jahr für den Fleischkonsum von uns Menschen – und das weitgehend unbeachtet. In Hochleistungszuchtbetrieben und ohne gesetzlichen Schutz verbringen Mastkaninchen ein qualvolles, kurzes Leben.

Millionen Straßenkatzen kämpfen in Deutschland jeden Tag ums Überleben. Der Deutsche Tierschutzbund ruft mit seiner Aktion „Vergiss-mein-nicht“ dazu auf, an das Leid der Straßenkatzen zu erinnern und es sichtbar zu machen.

Ob im Büro oder bei einem Ausflug – früher oder später meldet sich der Hunger. Mit dieser köstlichen Tarte Tatin ist nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs für eine tierfreundliche Mahlzeit gesorgt.

Berge, Seen und Wälder erkunden und gleichzeitig die Ruhe genießen – Wandern verbindet Abenteuerlust mit Erholung. Auch für Hunde kann ein Wandertrip eine willkommene Abwechslung sein. Mit den richtigen Vorbereitungen haben Halter*innen und ihr Schützling eine ereignisreiche Zeit fernab vom Alltag.

Auch vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gibt das Team des Tierschutzzentrums Odessa des Deutschen Tierschutzbundes nicht auf, das Leben von Straßentieren in der Hafenstadt zu verbessern. Darüber hinaus unterstützt der Verband den Einsatz von ukrainischen Tierschützer*innen in weiten Teilen des Landes.

Wenn Kitten ohne Mutter gefunden werden oder alte Hunde ihren letzten Weg gehen, brauchen diese Tiere besonders intensive Pflege. Für Einrichtungen wie das Tierheim Albert Schweitzer in Bonn sind Pflegestellen daher für Fälle wie diese eine wertvolle Unterstützung.

Ab Juli dürfen Privatpersonen kein Rattengift mehr in Baumärkten kaufen, um eigenmächtig gegen Mäuse und Ratten vorzugehen. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt das Verbot.

In ganz Deutschland arbeiten alle Mitgliedsvereine und Landesverbände des Deutschen Tierschutzbundes intensiv daran, das Leben von Tieren zu verbessern. Lesen Sie aktuelle Berichte, Projekte und Erfolgsmeldungen des Verbandes und der uns angeschlossenen Tierschutzvereine.

Der illegale Handel mit jungen Tieren im Internet floriert – mit leidvollen und oft tödlichen Folgen für die Tiere. Die EU will sie besser schützen, doch ein jüngster Fall zeigt erneut, dass die Politik schneller und konsequenter handeln muss.

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