Aktuell

Parlamentarisches Tierschutzfrühstück

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Parlamentarisches Tierschutzfrühstück

„Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl – pass auf, wo Du Dein Kreuz machst!“ Unter diesem Motto stand das Parlamentarische Tierschutzfrühstück in diesem Jahr.

  • Autor: Frank Meuser, Leiter des Hauptstadtbüros Berlin des Deutschen Tierschutzbundes.

„Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl – pass auf, wo Du DeinvKreuz machst!“ Unter diesem Motto stand das ParlamentarischevTierschutzfrühstück in diesem Jahr.

Drei Monate vor der Bundestagswahl versammelten sich auf Einladung des Deutschen Tierschutzbundes 100 Gäste aus der Politik, der Wissenschaft und zahlreichen Partnerverbänden im Hauptstadtbüro des Verbandes. Bei vegan-vegetarischem Frühstücksbuffet sprachen sie über die Rolle des Tierschutzes in der nächsten Legislaturperiode.

Präsident Thomas Schröder machte deutlich, dass die nächste Bundesregierung grundlegende Fragen des Tierschutzes anpacken muss. So bedarf es einer nationalen Nutztierstrategie, um einen systematischen und verlässlichen Fahrplan für mehr Tierschutz bei der Haltung von Tieren in der Landwirtschaft aufzustellen. Gleichzeitig muss das Tierschutzgesetz dringend verschärft werden, mit Amputationen am Tier muss Schluss sein. Auch und gerade die Probleme der Tierheime müssen zeitnah angegangen und behoben werden.

Tierschutz muss Bundessache werden

Unterstützung erhielt Thomas Schröder von den Schirmherrinnen des Parlamentskreises Tierschutz im Deutschen Bundestag. Dieses Gremium wurde auf Initiative des Deutschen Tierschutzbundes gegründet. Es vereint Bundestagsabgeordnete mit Interesse am Tierschutz über die Fraktionsgrenzen hinweg. Die Schirmherrinnen Dagmar G. Wöhrl (CSU), Christina Jantz-Herrmann (SPD), Birgit Menz (DIE LINKE) und Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen) präsentierten anlässlich des Parlamentarischen Tierschutzfrühstücks erstmals die „Erklärung des Parlamentskreises Tierschutz zur Schaffung des Amts einer/s Bundesbeauftragten für Tierschutz“. Dieser Tierschutzbeauftragte soll in der neuen Legislaturperiode maßgeblich an der Weiterentwicklung des Tierschutzrechts mitwirken sowie bei der Erarbeitung von Gesetzen beteiligt werden.

Thomas Schröder dankte den Schirmherrinnen für ihren Einsatz im Parlamentskreis, indem er ihnen die Patenschaft über das Wildschwein Simbo, das im Tierschutzzentrum Weidefeld des Verbandes lebt, übertrug. Der Ankündigung der Schirmherrinnen, dass der Parlamentskreis Tierschutz auch in der nächsten Legislaturperiode Bestand hat, folgte durch Thomas Schröder direkt ein erster Arbeitsauftrag: Er übergab die 100.000 Stimmen für die Petition zugunsten einer bundesweiten Katzenschutzverordnung. Diese hatte der Verband im Rahmen seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos“ gesammelt.

Das Treffen machte einmal mehr deutlich, dass der Deutsche Tierschutzbund der maßgebliche tierschutzpolitische Verband in Deutschland ist. Mit der Kampagne zur Bundestagswahl wird er mit klaren Botschaften und starken Forderungen auf die Parteien zugehen und alle Tierschützer auffordern, dem Motto zu folgen: „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl – pass auf, wo Du Dein Kreuz machst!“

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, spricht vor der bunten Kulisse der zahlreich erschienenen politischen Vertreter.

Bildrechte: Deutscher Tierschutzbund e. V.