Online-Serie

Tierschutz damals und heute – Teil 3: Der Klaps mit der Zeitung

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Tierschutz damals und heute – Teil 3: Der Klaps mit der Zeitung

DU UND DAS TIER feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum. Regelmäßig wagen wir in dieser Online-Serie darum gemeinsam mit Experten des Deutschen Tierschutzbundes einen Blick ins Archiv des Magazins. Diese spannende Zeitreise führt zu  Tierschutzproblemen vergangener Jahrzehnte, die aktueller denn je sind, zeigt aber auch frühere Missstände auf, die heute kaum noch vorstellbar sind. Die Referenten verraten, was sich bewegt hat und was wir noch bewegen müssen. Diesmal nehmen wir Sie mit ins Jahr 1980, in dem DU UND DAS TIER über die heute nicht mehr zeitgemäße Erziehung von Katzen berichtete.

  • Autor: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER

In der der Ausgabe 1/80 berichtete DU UND DAS TIER:
„Der Eigensinn unserer Hauskatzen ist nicht nur sprichwörtlich. Trotzdem kann man Katzen ebenso wie Hunde erziehen. Durch einen Klaps mit der Zeitung oder mit einem lauteren Wort ist ihnen durchaus beizubringen, beispielsweise nicht auf den Mittagstisch zu springen.“

Erschienen ist der Artikel, aus dem der Auszug stammt, in der Ausgabe 1/80.

Dr. Katrin Umlauf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund, nach der Lektüre des über 40 Jahre alten Artikels aus der Ausgabe 1/80 von DU UND DAS TIER:
„Nach heutigem Wissenstand sind solche drastischen Erziehungsmethoden, die beim Tier negative Emotionen wie Angst hervorrufen, schlecht für die Mensch-Tier-Beziehung. Schließlich will der Tierbesitzer nicht, dass die Katze ihm nicht mehr vertraut. Für den Fall, dass wir uns störendes Verhalten abstellen möchten, ist es wichtig, dass das Tier mit positiven Emotionen lernt und keinesfalls unangenehme Reize wie einen Schreck oder Klaps mit dem Menschen in Verbindung bringt. Es reicht völlig aus, das Tier – wenn nötig wiederholt – vom Tisch zu setzen. Tiere lernen am Erfolg, haben sie mit ihrem Verhalten keinen, legen sie es ab.“

 

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