Delikatesse mit Haken

Hinter den Kulissen

Delikatesse mit Haken

Büffelmozzarella gilt als ganz besonders lecker. Inzwischen gibt es nicht nur zahlreiche Farmen in Süditalien, die diese Spezialität produzieren, sondern auch hier bei uns in Deutschland einen Trend zur Büffelhaltung. Auch Büffelfleisch ist auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zu den Produkten bekleckert sich die Haltung der Tiere, egal ob im Aus- oder Inland, aber leider so gar nicht mit Ruhm.

  • Autor: Verena Jungbluth, Chefredakteurin DU UND DAS TIER

Mozzarella di Bufala Campana – mit diesem klangvollen Namen bestückt, gilt Büffelmozzarella als Luxusgut. Das traditionelle italienische Käseprodukt aus der Milch von Wasserbüffeln erfreut sich weltweit und damit auch hierzulande großer Beliebtheit. Ursprünglich wurde es ausschließlich traditionell in Kampanien, einer Region im Südwesten Italiens, hergestellt. In puncto Nährstoffe ähnelt dieser Mozzarella seinem Pendant aus Kuhmilch, ist aufgrund der fettigeren Büffelmilch aber intensiver im Geschmack und begeistert durch seine feinere Konsistenz. Als Spezialität genießt der Mozzarella di Bufala nach wie vor einen exklusiven Ruf und ein gewisses edles Image, was sich auch in seinem Preis widerspiegelt. Dabei hat die Delikatesse einen großen Haken: Die Produktion ist mit schwersten Tierschutzproblemen verknüpft. So stießen Beamte der italienischen Naturschutzbehörde bis vor wenigen Jahren regelmäßig auf illegal entsorgte tote, oft wenige Tage alte männliche Kälber.

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