Wo Tierschutz Tag für Tag gelebt wird

Tierschutz vor Ort

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Wo Tierschutz Tag für Tag gelebt wird

Tierschutz vor Ort

In ganz Deutschland arbeiten alle Mitgliedsvereine intensiv daran, das Leben von Tieren zu verbessern. Lesen Sie aktuelle Berichte, Projekte und Erfolgsmeldungen der uns angeschlossenen Tierschutzvereine.

Engagierte Tierschützer gesucht

Bonn – Ab sofort sucht der Deutsche Tierschutzbund wieder gemeinsam mit den Zeitschriften FUNK UHR und Super TV und unterstützt von den Futtermarken Whiskas und Pedigree mögliche Preisträger für den Deutschen Tierschutzpreis. „Mit dem Deutschen Tierschutzpreis wollen wir Menschen ehren, die sich mit Leidenschaft und Ideenreichtum für Tiere einsetzen und Zeit, Energie und oft auch Geld opfern, damit Tiere in unserer Gesellschaft Mitgefühl erfahren und ein besseres Leben führen können. Viele Tierschützer wirken oft unbemerkt und bescheiden im Verborgenen – wir wollen ihre Arbeit sichtbar machen und unterstützen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Die feierliche Preisübergabe findet am 28. November in Berlin statt. Wer sich selbst, eine andere engagierte Person oder Vereine oder Initiativen, die sich besonders für das Wohl der Tiere einsetzen, für den Deutschen Tierschutzpreis vorschlagen möchte, kann seinen Vorschlag über ein Online-Formular unter tierschutzbund.de/bewerbung-tierschutzpreis einreichen. Einsendeschluss ist der 1. Juli 2022.


Verölte Höckerschwäne gerettet

Kappeln an der Schlei – Das Team des Tierschutzzentrums Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes hat vier verölte Höckerschwäne in seine Obhut genommen, nachdem sie in der Travemündung bei Lübeck mit einem zwei Kilometer langen Ölfilm in Kontakt gekommen waren. Die Experten in der Seevogel-Rettungsstation konnten die Tiere vom Öl befreien, behandeln und wieder auswildern. Diese schnelle Hilfe ist wichtig, da das Öl nicht nur giftig ist, sondern das Gefieder von Seevögeln auch verklebt, wodurch es seine schützende Wirkung verliert. So besteht die Gefahr, dass die Tiere anschließend unterkühlen, verhungern oder ertrinken.


Welpenhandel stoppen

Bonn – „Adoptieren statt Produzieren“. Dazu ruft der Hundetrainer Martin Rütter mit einer Kampagne auf und warnt vor dem illegalen Welpenhandel, der gerade im Zuge der Coronapandemie weiter floriert. Oftmals stammen die Jungtiere aus Hundefabriken aus dem Ausland. Das Leid der Welpen und der Muttertiere ist immens. „Ich rate deswegen jedem, der über die Anschaffung eines Hundes nachdenkt, zu einem Gang ins Tierheim“, sagt Rütter. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt Rütter in seinem Anliegen, den Welpenhandel zu stoppen. Weitere Informationen unter adoptieren-statt-produzieren.org


Einsatz gegen Trophäenjagd

Dortmund – Gemeinsam mit anderen Verbänden haben sich der Deutsche Tierschutzbund und der Landestierschutzverband Nordrhein- Westfalen mit der Bitte an den Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal gewandt, künftig keine Angebote von Trophäenjagdreisen auf der dortigen Messe „Jagd und Hund“ mehr zuzulassen. Wie sein Büro in einer nüchternen Antwort mitteilte, werde die Ethikkommission, die die Stadt ins Leben ruft, dies nach Abschluss ihrer Gründungsphase bewerten.


Änderungen im Präsidium

Bonn – Eva Rönspieß, Vorstandsvorsitzende des Tierschutzvereins Berlin und Umgebung, ist neues kooptiertes Mitglied des Präsidiums des Deutschen Tierschutzbundes. Sie folgt auf Kurt Beck, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland Pfalz, der dem Verband als Freund und Ratgeber erhalten bleibt. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, freut sich, dass Beck „weiter an unserer Seite für das Wohl der uns anvertrauten Mitgeschöpfe streiten wird“ und dankt ihm bereits für die Jahre der aktiven Unterstützung. „Er hat mit seiner Expertise und auch seinen Kontakten viele Türen für uns geöffnet.“ Rönspieß werde nun noch enger als bisher das Präsidium und den Verband bei den vielen anstehenden Tierschutz-Herausforderungen unterstützen. „Als Gesellschaft gilt es, endlich dem Staatsziel Tierschutz gerecht zu werden. Das bedeutet, Themen in ihrer ganzen Bandbreite auf die politische Agenda zu setzen, langfristig sichere Einnahmequellen zu erschließen sowie immer mehr Menschen für echten Tierschutz zu begeistern“, so Rönspieß.


Im Dialog

Berlin – Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hat bei der Veranstaltung „Lidl im Dialog – Gemeinsam mit der deutschen Landwirtschaft zu mehr Tierwohl“ in Berlin mit Akteuren aus der Branche über die Transformation dieses Sektors diskutiert. „Es gibt ein Menschenrecht auf Ernährung. Es gibt aber kein Menschenrecht auf Fleisch und Billigfleisch“, sagte er in der Runde und forderte, die Förderpolitik an Tier- und Klimaschutz auszurichten.


30. Kritischer Agrarbericht vorgestellt

Berlin – Das AgrarBündnis hat den Kritischen Agrarbericht 2022 auf einer digitalen Pressekonferenz vorgestellt. Er steht unter dem Motto „Preis Werte Lebensmittel“. Der Zusammenschluss von unabhängigen Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungspolitik, dem auch der Deutsche Tierschutzbund angehört, nimmt damit seit 1993 zum 30. Mal das Agrarsystem unter die Lupe und formuliert Ideen für dessen Zukunft. Mehr unter kritischer-agrarbericht.de


Tausenden Tieren geholfen

Odessa – 2.453 Tiere haben die Mitarbeiter des Tierschutzzentrums Odessa des Deutschen Tierschutzbundes im Jahr 2021 aufgenommen. 818 von ihnen behandelten sie wegen Krankheiten oder Verletzungen. Den Großteil aller aufgenommenen Tiere – 1.924 von ihnen – kastrierte das Team. Seitdem die Einrichtung in der Ukraine 2005 damit begonnen hat, vorwiegend Hunde, mittlerweile aber auch zunehmend Katzen medizinisch zu versorgen, zu impfen, zu kastrieren und sie zu kennzeichnen, haben sich die Tierschützer um insgesamt fast 80.000 Tiere gekümmert und über 60.000 von ihnen kastriert. Mit der Strategie „Fangen, Kastrieren, Freilassen“ konnten sie die Zahl der Straßenhunde drastisch reduzieren und konzentrieren sich nun vorwiegend auf die Kastration von Katzen sowie die medizinische Behandlung kranker oder verletzter Straßentiere. Auch Sie können helfen unter tierschutzbund.de/spenden-odessa-dudt


In den Müll geworfen

Hamburg – Ausgesetzte Tiere gehören für Tierschützer und auch den Hamburger Tierschutzverein von 1841 (HTV), Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes, leider zum Alltag. Das Schicksal von Frankie, einem Welpen, der lebendig im Müll entsorgt wurde, erschütterte jedoch auch erfahrene Kräfte. „So einen grausamen Fall von Tieraussetzung erleben wir nicht alle Tage – zum Glück. Frankie hatte einen Schutzengel. Er wurde schnell gefunden. Ohne Hilfe wäre er innerhalb weniger Stunden qualvoll verhungert, verdurstet oder erfroren“, sagt die tierärztliche Leitung des HTV Dr. Urte Inkmann. Eine Passantin hatte das Jungtier in einer Mülltonne entdeckt, die Polizei brachte es ins Tierheim Süderstraße. Eine erfahrene Mitarbeiterin versorgte Frankie rund um die Uhr mit Nahrung und erhielt dabei Unterstützung von ihrer American-Staffordshire-Terrier-Mischlingshündin Talvi, die dem Welpen hundetypisches Verhalten beibrachte.


Trauer um Gerhard Käfer

Karlsruhe – Gerhard Käfer, der ehemalige Vorsitzende und spätere Ehrenvorsitzende des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg, ist am 28. November im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Deutsche Tierschutzbund, der Landestierschutzverband und alle, die ihn über seine Tierschutzarbeit kennengelernt haben, trauern mit den Angehörigen um einen Pionier im Kampf für den Tierschutz. „Gerhard Käfer war eine herausragende Persönlichkeit. Nicht nur der Tierschutz in Baden-Württemberg hat ihm viel zu verdanken. Auch im Bundesverband hat Gerhard Käfer viele wertvolle Impulse gesetzt“, kondoliert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Stefan Hitzler, derzeitiger Vorsitzender des Landestierschutzverbands und Herbert Lawo, Ehrenvorsitzender und unmittelbarer Nachfolger Käfers als Verbandsvorsitzender, beschreiben ihn als Vollbluttierschützer: „Das Wohlergehen der Tierwelt, die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, aber auch die Rettung von Einzelschicksalen haben ihn stets angetrieben und zu neuen Ideen inspiriert. Dabei hat er nie das ‚große Ganze‘ aus dem Blick verloren, die Natur in ihrer Gesamtheit so wenig wie die politischen Zusammenhänge und Möglichkeiten.“

Bis in die Verfassung

Käfer hat sowohl mit seinem privaten Engagement als auch in seiner langen ehrenamtlichen Zeit im Landestierschutzverband Baden-Württemberg, dem er von 1983 bis 2008 vorsaß, maßgeblich dazu beigetragen, dem Tierschutz landesweit mehr Bedeutung zu verschaffen. Unter anderem konnte er durch Protestaktionen und den stetigen Dialog mit der Landespolitik die Aufnahme des Tierschutzes in die Landesverfassung maßgeblich vorantreiben. Nicht zuletzt dank seiner Initiativen werden seit dem Jahr 2000 Tiere „als Lebewesen und Mitgeschöpfe im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung geachtet und geschützt“. Damit hat das Bundesland bereits zwei Jahre vor der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz, das Ziel eines ethisch verantwortbaren Umgangs des Menschen mit Tieren verfassungsrechtlich festgelegt.

Einsatz für Tiere in der Landwirtschaft

Unter Käfers Führung wuchs der Landestierschutzverband auf über 100 Mitgliedsvereine an. Als Mitbegründer des Vereins „NEULAND e.V.“ und dessen nachhaltiger Unterstützung ist es dem damaligen Verbandsvorsitzenden zudem gelungen, ein deutliches Zeichen für die tiergerechte Haltung von Tieren in der Landwirtschaft zu setzen.

Bleibendes geleistet

Auch privat hat Käfer sich sehr für Tiere in Notlagen eingesetzt, unzählige gerettet und vielen ein neues Zuhause gegeben. In zahllosen Nachteinsätzen half er, entlaufene Tiere zu sichern oder auch frei lebende Katzen für Kastrationsaktionen einzufangen. „Gerhard Käfer hat Bleibendes für den Tierschutz geleistet. Mit ihm ist für Baden-Württemberg ein großer Wegbereiter des Tierschutzes von uns gegangen, dem bis zu seinem Tod der Respekt für Tiere und deren Schutz Lebensziel war“, sagen Hitzler und Lawo.


Neue Futterküche und ein harter Schlag

Varensell – Eine wahre Gefühlsachterbahn hat der Verein Achtung für Tiere, der dem Deutschen Tierschutzbund angehört, erlebt. Die Vereinsvorsitzende Astrid Reinke und ihr Team konnten sich einerseits über eine hohe Hilfs- und Spendenbereitschaft sowie einen Zuschuss des Dachverbandes für eine neue Futterküche (Foto) freuen. Andererseits hatten die Tierschützer mit schimmelndem Heu zu kämpfen. „Frost- oder Trockenperioden fehlten zu lange. Alle Heuballen, die Luftkontakt hatten, sind verdorben“, erklärt Reinke. Der Schaden belaufe sich auf mehrere tausend Euro. „Mit unseren Mitgliedern haben wir viele hundert Ballen von allen Seiten genau untersucht und ‚abgeschnuppert‘“, berichtet die Tierärztin. Mehrere Anhängerladungen mussten sie entsorgen lassen. Ein harter Schlag für den kleinen Verein. Er nutzt das Heu als Grundnahrungsmittel für Pferde, Esel, Schweinesenior Freddy und alle Hühner auf dem Varenseller Lebenshof.


Katzenschutz in Bacoli

Bacoli – Gemeinsam mit der italienischen Gemeinde Bacoli, dem zuständigen Veterinäramt und einer weiteren Tierschutzorganisation hat die in Castel Volturno ansässige Lega Pro Animale, Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes, eine eintägige Kastrationsaktion veranstaltet. Drei Tierärzte kastrierten mithilfe zahlreicher Helfer 32 Katzen. „Die Straßenkatzen haben sich viel schneller vermehrt, als es dem Veterinäramt möglich war, sie zu kastrieren“, sagt Dorothea Friz, Vorsitzende und Gründerin des Vereins Lega Pro Animale. Sie freute sich, in der knapp 40 Kilometer entfernten Gemeinde dabei unterstützen zu können, das Leid der Straßenkatzen etwas einzudämmen.


Urteil gegen Taubentötungen

Stuttgart – Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg hat gegen den Bescheid eines Landratsamtes geklagt. Es hatte die Tauben in einem Betrieb im Ostalbkreis, der mit offenen Legierungen hantiert, als Schädlinge eingestuft und zur Tötung durch Genickbruch freigegeben. Das zuständige Verwaltungsgericht Stuttgart urteilte, dass Behörden keine Erlaubnis erteilen dürfen, Tauben als Schädlinge zu töten, wenn die Möglichkeit besteht, die Tiere einzufangen und an einem anderen Ort unterzubringen. Genau das hatte der Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes dem Landkreis mehrmals angeboten: die Tauben in betreuten Taubenschlägen unterzubringen. Das Verwaltungsgericht belehrte das Amt daher über einen Grundsatz des Tierschutzrechts, nach dem die gezielte Tötung von Tieren immer nur das letzte Mittel sein darf, wenn es gar keine anderen Lösungen gibt.


Überwältigende Summe

Krefeld – Fressnapf hat bei seiner jährlichen und europaweit stattfindenden Kundenspendenaktion über 900.000 Armbänder verkauft. Dadurch sind fast 1,5 Millionen Euro für den guten Zweck zusammengekommen, in Deutschland über 790.000 Euro. Der Deutsche Tierschutzbund erhält aus dem Erlös insgesamt 396.396,70 Euro für seine „Tierheimnothilfe“, mit denen der Verband akute Hilfsleistungen für seine angeschlossenen Tierheime und Tierschutzvereine sicherstellt. „Wir sind überwältigt von der tollen Summe, die für die Tierheime zusammengekommen ist. Die uns angeschlossenen Tierheime stehen tagtäglich für alle Tiere in Not ein, obwohl das Geld an vielen Ecken und Enden fehlt. Umso dankbarer sind wir Fressnapf und allen, die geholfen haben“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.


Herausforderungen in der Türkei

Datça – Nachdem Tierfutter in der Türkei nicht mehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz erhältlich ist, müssen Tierhalter und -schützer mittlerweile 18 statt vorher ein Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Diese höheren Kosten muss auch der Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes „DatçaDogs – Hilfe für die Straßentiere in Datça“ auffangen. Sie belasten den türkischen Tierschutzverein neben den ebenfalls gestiegenen Kosten für Medikamente, tierärztliche Leistungen und Medikamente. Die Tierschützer in der Türkei, die in einer eigenen Tierstation Straßentiere kastrieren, pflegen, vermitteln oder wieder in ihrem gewohnten Lebensumfeld frei lassen, werben zudem um ehrenamtliche Helfer oder Auszubildende von deutschen Tierschutzvereinen, die für einige Wochen Erfahrungen im Auslandstierschutz sammeln möchten. Nähere Informationen und Kontakt per Mail an post@datcadogs.de


Für mehr Hunde am Arbeitsplatz

Bonn – Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine rufen am Donnerstag, 30. Juni, zum Aktionstag „Kollege Hund“ auf, um für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz zu werben. Mehr dazu finden Sie im Internet unter kollege-hund.de


Zeichen zum Jahrestag gesetzt

Alt Tellin – Ein Jahr ist es her, dass bei einem verheerenden Feuer in einer Schweinezuchtanlage in Alt Tellin mehr als 56.000 Ferkel, Sauen und Eber qualvoll starben. Der Deutsche Tierschutzbund und der Deutscher Tierschutzbund Landesverband Mecklenburg-Vorpommern haben zu diesem Anlass am 30. März zu einer Mahnwache eingeladen. Unter dem Motto „Herzen auf – Tierfabriken zu“ erinnerten sie am Ort des Geschehens an das Leid der Tiere. Zugleich forderten sie ein Ende solcher Massentierhaltungen und demonstrierten gegen einen Wiederaufbau der Anlage. Auch Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hat an der Mahnwache teilgenommen.

 


Kastrationen unterstützt

Kiel – Der Deutscher Tierschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein und der Deutsche Tierschutzbund haben im Februar und März eine erneute Katzenkastrationsaktion in dem Bundesland unterstützt. Der Dachverband beteiligte sich mit 10.000 Euro, der Landesverband mit 7.000 Euro, um frei lebende Katzen, die sich nicht in menschlicher Obhut befinden, in teilnehmenden Kommunen zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren. Dies soll das Leid der Tiere beenden, die im Zuge einer unkontrollierten Vermehrung auf der Straße leben – und sich ebenfalls vermehren. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich zudem für eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Katzen mit Freigang ein.


Neuer Tierheimleiter

Aschaffenburg – Lukas Kneisel ist neuer Tierheimleiter des Tierschutzvereins Aschaffenburg und Umgebung, Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes. Seine Laufbahn dort hatte mit dem Bundesfreiwilligendienst begonnen, auf den eine Ausbildung zum Tierpfleger und die spätere Tierpflegeleitung folgten. „Lukas Kneisel hat durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein Fachwissen in kurzer Zeit unser Vertrauen gewonnen. Seit unserem Amtsantritt haben wir gemeinsam mit dem Veterinär des Tierheims, Dr. Hansjörg Schäfer, darauf hingearbeitet, diese Stelle wieder kompetent zu besetzen und mit Herrn Kneisel den geeignetsten Kandidaten gefunden“, so Siegfried Gebhardt, Vorsitzender des Tierschutzvereins.

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Bildrechte: Artikelheader: Lega Pro Animale (Gruppe); Fotos: Achtung für Tiere e.V. (Esel); DatçaDogs – Hilfe für die Straßentiere in Datça (Frau mit mehreren Hunden); Deutscher Tierschutzbund e.V. (Schwan und Tierärzte, Pfleger mit Hund, Spende); Deutscher Tierschutzbund Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Stallbrand); FES-Berlin (Kurt Beck); Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (Hundewelpe); Jelena Filipinski (Rütter); Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V. (Porträt Gerhard Käfer); Lidl (Diskussion); Pixabay – 165106 (Tauben), Isa KARAKUS (Katze); Tierheim Berlin (Eva Rönspieß); Tierschutzvereins Aschaffenburg und Umgebung (Kneisel)