Lichtverschmutzung

Es ist zu hell auf dieser Welt

Tierschutz leben
Lichtverschmutzung

Es ist zu hell auf dieser Welt

In den Ballungsräumen dieser Welt ist es leuchtend hell – Tag und Nacht. Diese Lichtverschmutzung nimmt immer mehr zu und für die Tiere bedeutet dies eine große Belastung. Denn Flutlicht, Straßenlaternen, Autoscheinwerfer und Co. beeinflussen die Orientierung, die Hormone und das Verhalten von Vögeln, Insekten, Fledermäusen und vielen weiteren Tierarten.

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Satellitenbilder der Erde zeigen es ganz deutlich: Vor allem die Metropolen erstrahlen nachts leuchtend hell. Welche Auswirkungen dieser sogenannte „artificial skyglow“ hat, erforschen Wissenschaftler schon seit geraumer Zeit. Mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung leben Studien zufolge unter einem lichtverschmutzten Nachthimmel. Nicht nur wir Menschen werden von diesem künstlichen Licht beeinflusst. Es bringt auch den natürlichen Lebensrhythmus von zahlreichen Tierarten durcheinander – ihre „innere Uhr“ gerät sozusagen aus dem Takt. „Normalerweise regelt der Wechsel zwischen Tag und Nacht als Taktgeber biologische Funktionen, wie etwa den Schlaf, die Verdauung, den Hormonhaushalt und typische Verhaltensweisen“, erläutert Katrin Pichl, Referentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund.

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Bildrechte: Artikelheader: NASA Earth Observatory – Robert Simmon (Satellitenbild); Foto: stock.adobe.com – Alexey (Motten)