Feuersalamander

Unter die Haut

Hinter den Kulissen
Feuersalamander

Unter die Haut

Der gefährliche Hautpilz Bsal hat in den Niederlanden beinahe die komplette Population der Feuersalamander ausgelöscht. Ohne menschliche Hilfe droht hierzulande dasselbe Schicksal, denn auch in Deutschland mehren sich die Infektionen unter den prächtigen Amphibien.

  • Autor: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER

Zwangsläufig haben wir alle in den zurückliegenden Monaten mehr über die Ausbreitung von Infektionskrankheiten erfahren, als wir uns dies je hätten vorstellen können. Während das Virus SARS-CoV-2 die Welt in Atem hält, beschäftigt der Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) vorwiegend Biologen und Tierschützer. Obwohl Bsal bereits seit 2013 wissenschaftlich beschrieben ist und binnen kürzester Zeit tötet, ist seine Bekanntheit eher gering, da er seine verheerende Wirkung nicht bei Menschen, sondern vorwiegend bei Feuersalamandern entfaltet. Seine Opfer leben meist nachtaktiv und für uns im Verborgenen. Breitet sich der Pilz weiter aus, dürfte die Chance auf eine Sichtung der prächtigen Amphibien trotz ihrer auffälligen gelben Flecken auf dem schwarzen Körper bald gegen Null gehen. Denn wie schnell die Krankheit ein Massensterben verursachen kann, zeigt sich am dramatischen Verlauf in den Niederlanden.

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Bildrechte: Artikelheader: AdobeStock – Vlasto Opatovsky (Salamander); Foto: Pixabay – Andreas Glöckner (Salamander hochkant)