Die wundervolle Welt der Fische

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Die wundervolle Welt der Fische

„Stumm, gefühllos und einfältig“ – Fische gehören zu den wohl am meisten unterschätzten Tieren dieser Erde. Sie landen als Massenware auf unseren Tellern, dienen als Dekoration in Aquarien, sorgen als Fangobjekte für Freizeitunterhaltung – und leiden unter Vorurteilen. Es ist an der Zeit, in die wundervolle Unterwasserwelt dieser Tiere abzutauchen und das menschengemachte Bild dieser faszinierenden Lebewesen auf den Kopf zu stellen.

  • Autor: Verena Jungbluth, Chefredakteurin DU UND DAS TIER

Fische bilden Schwärme, um sich besser vor Feinden schützen zu können und um gemeinsam nach Futter zu suchen. Der Schutz der Schwärme ergibt sich vor allem daraus, dass die Räuber nur eine begrenzte Zahl von Fischen im Auge behalten und fressen können.

Fische bilden Schwärme, um sich besser vor Feinden schützen zu können und um gemeinsam nach Futter zu suchen. Der Schutz der Schwärme ergibt sich vor allem daraus, dass die Räuber nur eine begrenzte Zahl von Fischen im Auge behalten und fressen können.

Wasser ist unser Lebenselixier. Kaum jemand von uns kann sich seiner Anziehungskraft entziehen. Die Seele baumeln lassen, Energie tanken und den Alltag vergessen – zu kaum einem anderen Ort dieser Erde zieht es uns stärker hin als zum Meer. Der Strand, die Wellen und der Horizont sind der Sehnsuchtsort schlechthin. Ähnliches gilt für Wasserfälle, Seen und Flüsse – am Wasser sein und hineinspringen tut uns einfach gut. Die Welt, die sich unter der Oberfläche unseres blauen Planeten verbirgt, bleibt den meisten von uns allerdings weitestgehend verborgen. „Bis heute sind lediglich fünf Prozent der Meere erforscht und ist nur etwa ein Drittel ihrer Bewohner beschrieben“, sagt Leonie Weltgen, Referentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. Kaum zu glauben, aber wir wissen mehr über den Mond als über das Meer.

Fische haben Gefühle

Ist diese Unwissenheit der Grund dafür, warum die meisten von uns Fische generell unterschätzen und sich das Mitgefühl der meisten Menschen für diese Tiere in Grenzen hält? Kaum einem Fisch wird die gleiche Liebe zuteil wie einem kuscheligen Säugetier an Land. Fische, in ihrem natürlichen Lebensraum, sind uns fremd und in unserem Alltag kaum gegenwärtig. Beliebt sind die Tiere meist nur als Mahlzeit auf dem Teller, Beute am Haken oder hübsche Ausstattung in Aquarium und Teich. Bis heute ist es normal, sie zu „ernten“ und in Kilogramm und Tonnen zu wiegen. Kaum jemand spricht vom Töten oder dem einzelnen Leben. Wo bleibt das Individuum, das einzelne Tier?

Über Jahrhunderte hinweg hielten Menschen Fische für nicht empfindungsfähig, und die Diskussion darüber, ob und inwieweit Fische fühlen, hält immer noch an. „Dabei gibt es längst genügend und überzeugende Belege dafür, dass Fische Schmerzen empfinden und leidensfähig sind. Untersuchungen zu sensorischen Systemen, Hirnstrukturen und -funktionen zeigen, dass Fische über die physiologischen Voraussetzungen für die Wahrnehmung von Schmerz, Stress und Angst verfügen. Auch verschiedene Verhaltensweisen der Tiere, wenn sie zum Beispiel etwas meiden oder abwehren, lassen auf ein entsprechendes Empfinden schließen“, so Weltgen.

Zum Glück helfen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse dabei, das ungerechtfertigte Bild über die Tiere langsam ins Wanken zu bringen. Und das ist dringend nötig. Denn auch Fische sind fühlende Lebewesen, die es zu schützen gilt – und sie sind weitaus intelligenter, als die meisten von uns es je für möglich gehalten hätten.

Der Zackenbarsch animiert Riesenmuränen zur gemeinsamen Jagd, wenn sich seine Beutefische im Riff verstecken.

Der Zackenbarsch animiert Riesenmuränen zur gemeinsamen Jagd, wenn sich seine Beutefische im Riff verstecken.

Fische sind Handwerker und Teamworker

Seit Jahren bringen Filmaufnahmen und Beobachtungen immer wieder ans Licht: Fische nutzen Werkzeuge, arbeiten im Team oder erschaffen Kunstwerke. War der Mensch lange Zeit davon überzeugt, er sei das einzige Lebewesen, das zu solchen Dingen in der Lage ist, haben Beobachtungen der Tierwelt ihn längst eines Besseren belehrt. Seitdem bekannt ist, dass neben Affen auch verschiedene Vogelarten Steine, Stöcke oder andere Werkzeuge benutzen, um zum Beispiel an Nahrung zu gelangen, ist das vermeintliche Alleinstellungsmerkmal des Menschen dahin. Fischen hätte das wohl kaum jemand zugetraut, doch auch hier sollte die Tierwelt die Menschen erneut vom Gegenteil überzeugen. So nutzen verschiedene Lippfische zum Beispiel Steine als Ambosse, um Muscheln zu öffnen. Filmaufnahmen zeigen, wie ein Großzahn-Lippfisch im Korallenriff umherschwimmt, eine Muschel sucht, sie ausbuddelt, mit seinem Maul aufpickt und zu einem geeigneten Stein bringt. Dort angekommen, wirft er sie mit einer starken Seitwärtsbewegung seines Kopfes und Körpers mehrmals dagegen – die Muschel platzt auf und der Fisch gelangt an das schmackhafte Innere. „Dieses Verhalten zeigt nicht nur, dass diese Fische Werkzeuge nutzen, sondern auch, dass sie anscheinend in der Lage sind, ihr Vorhaben zu planen und zielorientiert umzusetzen“, sagt Weltgen.

Auch der Schützenfisch erbeutet seine Nahrung mit einer Methode, die Geschick und Berechnung erfordert. Er stellt seinen Körper direkt unter der Wasseroberfläche steil auf, bildet mit seinem Maul eine Art Rohr und schießt Insekten, die zum Beispiel auf Blättern sitzen, gezielt mit einem Wasserstrahl ab – die Stärke des Strahls variiert er dabei je nach Entfernung und Größe des Ziels. „Beobachtungen zeigen, dass die Fische kleine Insekten aus bis zu vier Metern Entfernung anvisieren und treffen – dazu gehören neben der exakten Berechnung auch jede Menge Übung und das Lernen von Artgenossen“, so Weltgen.

Kaum zu glauben,
aber wir wissen mehr
über den Mond
als über das Meer.

Besonders geschickt stellt sich auch der Zackenbarsch an, indem er eine mindestens ebenso kluge Taktik anwendet. Wenn sich seine Beutefische so im Riff verstecken, dass er sie nicht allein fangen kann, animiert er eine Riesenmuräne zur gemeinsamen Jagd. Er nimmt bewusst Kontakt zur Muräne auf, indem er seinen Kopf direkt in ihrer Nähe stark schüttelt – in etwa 60 Prozent der Fälle folgt sie ihm anschließend durchs Riff. Hat der Barsch ein bestimmtes Beutetier im Visier, zeigt er der Muräne mithilfe eines Kopfstandes an, wo es sich befindet, und die Muräne stöbert es auf. Flüchtet der Beutefisch ins offene Meer, fängt und frisst ihn der Zackenbarsch – erwischt die Muräne diesen schon im Riff, gehört die Beute ihr. „Es ist extrem beeindruckend, dass diese Fische in der Lage sind zu erkennen, dass sie in bestimmten Situationen Hilfe bei der Jagd benötigen. Zudem sind sie fähig, eine gemeinsame zukünftige Aktion zu planen. Auch die Kommunikation mit der Muräne ist erstaunlich, da es sich um eine ganz andere Art Fisch handelt“, sagt die Expertin. Ein solch komplexes Verhalten lässt auf hohe kognitive Fähigkeiten schließen, ähnlich der von Rabenvögeln oder Menschenaffen.

Auch Anemonenfische arbeiten mit ihren Artgenossen im Team. So zeigen Filmaufnahmen zum Beispiel, wie eine Gruppe Fische eine Kokosnussschale mit vereinten Kräften zu ihrem Wohnort, einer Teppichanemone, transportiert. Am Ziel angekommen, legt das dominante Weibchen seine Eier auf der Schale ab, wo diese anschließend vom ranghöchsten Männchen befruchtet und bewacht werden. „Diese Tiere hatten anscheinend ein klares gemeinsames Ziel: die Eiablage des Weibchens. Ohne eine zielgerichtete Kommunikation untereinander wäre eine solche Teamarbeit nicht möglich“, sagt Weltgen. „Dieses Verhalten zeigt abermals, dass Fische vermutlich eine Vorstellung von zukünftigen Ereignissen haben.“ Wer denkt, das sei schon alles, hat weit gefehlt.

Der Japanische Kugelfisch formt solche exakt gestalteten Kunstwerke mit seinem Bauch und Fächerbewegungen seiner Flossen, um damit paarungswillige Weibchen anzulocken.

Der Japanische Kugelfisch formt solche exakt gestalteten Kunstwerke mit seinem Bauch und Fächerbewegungen seiner Flossen, um damit paarungswillige Weibchen anzulocken.

Fische sind Gärtner und Künstler

Denn einige Riffbarsche zum Beispiel ernähren sich ausschließlich von Rotalgen, die sie in eigenen „Gärten“ kultivieren. Die Fische schützen die Algen dort nicht nur vor Fressfeinden wie etwa anderen Fischen, Schnecken und Weichtieren, sondern pflegen auch eine Art Monokultur, indem sie artfremde Algen aus dem Garten entfernen. „Dass Fische ihre eigene Nahrung auf diese Art und Weise kultivieren und scheinbar auch in der Lage sind, sich Nahrung für die Zukunft aufzusparen, ist einfach erstaunlich. Dieses Verhalten ist vergleichbar mit unserem Anbau von Weizen oder Mais“, so Weltgen.

In Erstaunen versetzt uns auch der Japanische Kugelfisch. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, wie die großen geometrisch ausgestalteten Kreise mit einem Durchmesser von bis zu zwei Metern am Meeresboden entstehen, die Taucher immer wieder entdecken. Inzwischen ist bekannt: Bis zu neun Tage lang formt der Japanische Kugelfisch diese exakt gestaltete Form mit seinem Bauch und Fächerbewegungen seiner Flossen, um damit paarungswillige Weibchen anzulocken. Für den nur etwa zwölf Zentimeter großen Fisch ist das nicht nur körperlich, sondern auch kognitiv eine herausragende Leistung. Die Weibchen werden von dieser Form angezogen und legen ihre Eier in der Mitte des Kreises ab, wo das Männchen diese anschließend befruchtet und bewacht.

Sorge um Leben und Lebensräume

Das sind nur einige Beispiele von vielen, die zeigen, dass Fische bei Weitem nicht so schlicht und dumm sind, wie viele Menschen glauben. Doch so groß wie die Faszination für ihre Fähigkeiten ist auch die Sorge um ihr Leben. Denn schon heute gleichen große Teile der Meere einer Müllhalde. Jedes Jahr landen allein über acht Millionen Tonnen Plastik im Wasser – das entspricht etwa einer Lkw-Ladung pro Minute. 18.000 Plastikmüllpartikel treiben auf jedem Quadratkilometer Meer und bedrohen Leib und Leben der Bewohner (wir berichteten in DU UND DAS TIER 2/2019). Wenn wir diese Flut nicht stoppen, schwimmen laut Experten schon in 35 Jahren mehr Kunststoffteile im Meer als Fische. Zudem dringen die hochtechnisierten legalen und illegalen Flotten der industriellen Fischerei auf der Jagd nach immer mehr Speisefisch, und sei es der letzte im Ozean, sogar in die entlegensten Gebiete und immer tiefere Gewässer ein und zerstören dabei nahezu alles, was ihnen in die Quere kommt.

„Sie bringen nicht nur verschiedenste Speisefischarten an den Rand ihrer Existenz, sondern verwüsten auch den Meeresboden und vernichten ganze Lebensräume“, kritisiert Weltgen. Allein in Europa gelten bereits über 80 Prozent aller Bestände als überfischt und weltweit fast 60 Prozent aller Korallenriffe als gefährdet. Zudem sterben jedes Jahr Millionen „unerwünschte“ Fische, Schildkröten, Haie, Rochen, Vögel, Delfine und Wale als Beifang direkt in den Netzen oder weil Fischer sie als „nutzlos“ wieder ins Meer zurückwerfen. Rund 171 Millionen Tonnen Fisch verschlingen die Menschen pro Jahr weltweit und der Preis dafür ist unfassbar hoch. „Das sensible Ökosystem Meer ist bereits erheblich gestört, zahlreiche Arten sind ausgelöscht und viele weitere vom Aussterben bedroht“, so Weltgen. Hinzu kommt die Bedrohung durch den Klimawandel. Schon jetzt steht fest, dass die globale Erwärmung ernste Folgen haben und zahlreiche Opfer fordern wird. Dem Meer und seinen Bewohnern stehen harte Zeiten bevor.

Nicht zuletzt durch den weltweiten Sushi-Boom sind mehrere Thunfischarten gefährdet.

Nicht zuletzt durch den weltweiten Sushi-Boom sind mehrere Thunfischarten gefährdet.

Das Schicksal der Speisefische

Auf die Fische, die auf unseren Tellern landen, wartet schon heute – jeden Tag aufs Neue – ein jähes Ende. Zusammen mit Millionen ihrer Leidensgenossen werden sie ihrem Lebensraum entrissen, mit riesigen Netzen an die Oberfläche geholt und auf Schiffen entladen, wo sie von dem Gewicht der Artgenossen zerquetscht werden und qualvoll an der Luft ersticken. Nicht selten platzen auf dem schnellen Weg nach oben schon die Schwimmblasen der Tiere – ein grausamer Tod. Doch bis heute ist der Massenfang nicht geregelt und für die Fische keine Betäubung vorgesehen. Wie kann es sein, dass das erlaubt ist? „Aus Tierschutzsicht ist das unverantwortlich, da Fische zu den leidensfähigen Wirbeltieren gehören und laut Tierschutzgesetz vor der Schlachtung betäubt werden müssen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, kritisiert Weltgen.

Darüber hinaus boomt im Lebensmittelsektor kaum ein anderer Bereich wie die Aquakultur. Schon heute produzieren diese Fischfarmen weltweit rund 80 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte jähr lich. Jetzt könnte man meinen, dass diese Haltungsform die wild lebenden Fischarten verschont und der Überfischung der Meere entgegenwirkt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. „Um zum Beispiel ein Kilogramm Lachs in einer Aquakultur bis zur Schlachtreife heranzuzüchten, müssen bis zu fünf Kilogramm wildgefangener Fisch verfüttert werden“, so Weltgen. Zudem verursachen die Farmen viel Leid. Fische, die in freier Natur in großen Gebieten leben oder wie der Lachs Tausende Kilometer wandern, sind in den Netzgehegen und Käfiganlagen der Aquakulturen auf kleinstem Raum zusammengepfercht. Sie leiden unter Stress und an einer Vielzahl von Krankheiten. Wenigstens ist es vorgeschrieben, diese Tiere vor der Schlachtung zu betäuben. „Allerdings ist zu bedenken, dass die derzeit zulässigen Betäubungsmethoden bei vielen Fischarten unterschiedlich wirken und hier dringender Forschungsbedarf besteht“, sagt Weltgen. Außerdem sind Fischfarmen ökologisch bedenklich. Große Mengen absinkender Fäkalien, Nahrungsreste und Medikamente verschmutzen nicht nur den Meeresboden, sondern gelangen auch in das offene Meer und in Flüsse und schädigen die dort lebenden Tiere und das sensible Ökosystem der Küstengewässer.

Opfer der Freizeitbeschäftigung

Während Lachs und Co. in diesen Unterwasser-Massentierhaltungen vor sich hinvegetieren, müssen Karpfen und Welse als Freizeitbeschäftigung herhalten. Diente Angeln früher vor allem dem Nahrungserwerb, ist es heute meist „Sport“ und Freizeitbeschäftigung. „Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass Fischen beim Angelvorgang Schmerzen und Leiden zugefügt werden. Wir lehnen Angeln als Sport strikt ab. Kein Tier sollte als Sportgerät und zur Freizeitbeschäftigung missbraucht werden“, betont Weltgen. Ein besonderes Tierschutzproblem stellt das sogenannte Catch & Release dar, bei dem große Fische nur gefangen werden, um sie zu vermessen, zu wiegen und zu fotografieren und um sich mit ihnen anschließend in einschlägigen Zeitschriften oder im Internet zu brüsten. Da nützt es auch nichts, dass die Angler die Tiere wieder ins Wasser zurücksetzen. „Viele Fische sterben anschließend, weil ihr empfindliches Maul und ihre Kiemen durch die Angelhaken verletzt und sie durch die ganze Prozedur derart geschwächt sind“, sagt Weltgen. Todesangst während des Kampfes mit dem Angler, wenn dieser den Fisch mit dem sogenannten Drill aus dem Wasser zieht, und ständige Atemnot an Land – ist ein Foto mit dem „größten Fisch“ all das wirklich wert? Catch & Release ist nichts anderes als Tierquälerei.

Wir Menschen verfügen nicht nur über großes Wissen über uns selbst, unseren Planeten und die Tier- und Pflanzenwelt, sondern sind auch in der Lage zu fühlen, zu reflektieren und bewusste Entscheidungen zu treffen. Warum fällt es uns so schwer, allen Tieren dieser Erde den gleichen Respekt zu erweisen und sie ausreichend zu schützen?


Fakten über Fische

71 % der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt.

Fische sind die ältesten Wirbeltiere der Erde. Die Ersten von ihnen sind schon vor 450 Millionen Jahren in den Meeren geschwommen.

Etwa 32.500 Fischarten gibt es weltweit. Wissenschaftler unterscheiden dabei zwischen Knorpel- und Knochenfischen. Zu den etwa 1.200 Knorpelfischarten gehören zum Beispiel Haie und Rochen.

Auf der Roten Liste sind aktuell 2.500 Arten als gefährdet eingestuft, 549 vom Aussterben bedroht – vermutlich sind es noch viele mehr.

Weltweit sind 31 Prozent der Fischbestände bereits völlig überfischt und weitere 58 Prozent bis an ihre Grenze befischt.

Weltweit gelten fast 60 Prozent aller Korallenriffe als gefährdet.

8 Mio. Tonnen Plastik landen jedes Jahr in den Ozeanen.

Rund 171 Millionen Tonnen Fisch verschlingen die Menschen pro Jahr weltweit – und der Preis dafür ist unfassbar hoch.

Schon heute produzieren Aquakulturen weltweit rund 80 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte jährlich – mit vielen massiven und negativen Folgen für Tiere und Umwelt.