Todesfalle Mähroboter

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Todesfalle Mähroboter

Um Igel und andere Wildtiere besser zu schützen, fordern der Deutsche Tierschutzbund und weitere Organisationen in einem offenen Brief ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium bleibt jedoch untätig.

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Mähroboter sind in den vergangenen Jahren in immer mehr Haushalten zum praktischen Helfer geworden. Während sie uns Menschen die Arbeit erleichtern, sind sie für zahlreiche Wildtiere wie Igel, aber auch Reptilien, Amphibien und Insekten eine große Gefahr. Wenn etwa Igel sich ab der Dämmerung auf Nahrungssuche begeben und durch Gärten und Parks streifen, machen die Mähroboter meist keinen Halt vor ihnen – viele Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Normalerweise rollen Igel sich bei Gefahr ein, sodass Fressfeinde von ihren Stacheln abgeschreckt werden.

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