Online – Ab sofort können sich Tierfreund*innen für Seminare des Deutschen Tierschutzbundes im Jahr 2026 anmelden – auch ohne Mitgliedschaft. Die Veranstaltungsreihe ist offen für alle, die Interesse am Thema Tierschutz haben und sich zu einem Thema informieren oder weiterbilden möchten. Weitere Informationen zu Kursen wie „Erste Hilfe bei Hund und Katze“, „Wildtiere in Haus und Garten“ oder „Kinder und Tiere“ finden Sie unter Seminare für Tierfreund*innen – Deutscher Tierschutzbund e.V.

V.l.n.r.: Alois Rainer, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher
Berlin – Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hat erstmalig Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sowie Bundestierschutzbeauftrage und Parlamentarische Staatsekretärin Silvia Breher (CDU) persönlich getroffen. Bei dem Austausch ging es um die dramatische Lage der Tierheime und die Umsetzung der versprochenen Investitionshilfen. Die Themen Katzenkastration, Positivliste und Gebührenordnung für Tierärztinnen und -ärzte sowie die Sachkunde für Tierhalter*innen sprach Schröder ebenfalls an. Zudem adressierte er ein Verbot von quälerischen Tiertransporten, die Kritik des staatlichen Tierhaltungskennzeichens und die Forderung nach einer Reduktionsstrategie für Tierversuche.
Weidefeld – Mit dem deutschlandweit besten Ergebnis hat Antonia Eschenfelder ihre Ausbildung zur Tierpflegerin im Fachbereich Tierheim und Tierpension im Tierschutzzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes abgeschlossen. Sie wurde dafür von der Deutschen Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet. Damit ist sie die vierte bundesweit beste Auszubildene des Tierschutzzentrums in Kappeln.
Protest gegen PelzBrüssel/München – Gemeinsam mit der internationalen Fur Free Alliance, deren Mitglied der Deutsche Tierschutzbund ist, fordert der Verband die Modemarke Woolrich auf, aus dem Pelzhandel auszusteigen. Für fellbesetzte Jacken, die das Label in ganz Europa und Asien vertreibt, werden unter anderem Marderhunde und Füchse auf Pelztierfarmen in winzigen Drahtkäfigen gehalten. Zudem nutzt Woolrich Pelz von Kojoten, die brutal mit Fallen gefangen werden. An der Anti-Pelz-Kampagne gegen das Unternehmen beteiligten sich 50 Tierschutzorganisationen in mehr als 30 Ländern, unter anderem mit Protesten vor einem Geschäft des Unternehmens in München. Die dazugehörige Petition haben mehr als 200.000 Menschen unterschrieben.
Berlin – Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Naturschutzrings wurde Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, als Vizepräsident wiedergewählt. Der Dachverband vereint knapp 100 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Natur-, Umwelt- und Tierschutz.

Dominic Köppen, Leiter des Tierheims Oldenburg (l.), beim Rundgang mit Silvia Breher, Bundestierschutzbeauftragte
Oldenburg – Um der Bundestierschutzbeauftragten Silvia Breher die verheerende Lage der Tierheime näherzubringen, besuchten Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, und Ellen Kloth, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, gemeinsam mit ihr das Tierheim Oldenburg, das dem Verband angeschlossen ist. Es steht exemplarisch für viele Einrichtungen in Deutschland, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können. Die meisten leiden neben der hohen Zahl zu betreuender Tiere und steigenden Kosten am Sanierungsund Investitionsstau. Das Tierheim Oldenburg ist besonders auf die Arbeit mit schwierigen Hunden spezialisiert. Der Neubau des Hundehauses ist schon seit mehreren Jahren dringend notwendig. „Es ist fraglich, wie lange die Tierheime in Deutschland weiter für Tiere in Not einstehen können und es ist ein Skandal, dass sie trotz Zusagen im Koalitionsvertrag für finanzielle Hilfen und bei der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Unterstützung des praktischen Tierschutzes leer ausgehen“, sagt Schröder. Die Bundesregierung könnte dafür sorgen, dass weniger Tiere in den Tierheimen landen, zum Beispiel durch ein Verbot des Onlinehandels mit Tieren, eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang sowie einen verpflichtenden Sachkundenachweis vor der Anschaffung eines Tieres und eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen. „Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeitende leisten in Tierheimen Tag für Tag großartige und unverzichtbare Arbeit. Sie kümmern sich mit viel Engagement und Liebe um unzählige Tiere und machen deren Leben so ein Stück besser. Dafür danke ich ihnen von Herzen. Ich weiß, dass viele Tierheime in Deutschland schon seit Jahren an der Grenze ihrer Belastbarkeit sind. Daher ist es mir wichtig, unsere praktischen Tierschützer vor Ort zu unterstützen, wo ich es kann“, so Silvia Breher.
Trier – Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland- Pfalz, hat dem Tierheim Trier, Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes, einen Förderbescheid in Höhe von 400.000 Euro für die Sanierung der 40 Jahre alten Hundehäuser überreicht. Für den Verein ist dies „ein klares Zeichen der Anerkennung für die Arbeit, die unsere Mitarbeiter*innen leisten“.
Unterstützung für UAnimalsKiew – Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt den ukrainischen Tierschutzverein UAnimals monatlich mit 15.000 Euro. Er verwendet das Geld für Projekte in Kriegsgebieten, zum Beispiel helfen die Tierschützer* innen Tierheimen und Tierschutzvereinen in der gesamten Ukraine. Da viele Tiere aufgrund des Krieges ihr Zuhause verloren haben, sind die Anzahl der Straßentiere und das Tierleid dort gestiegen. Mit Kastrationen und medizinischer Versorgung möchte der Verein das Tierleid mindern.
Zagreb – Luca Secker, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund, und Melanie Thill, Referentin für EU-Politik beim Deutschen Tierschutzbund, haben mit Matthias Schmidt, Vorsitzender der Tierhilfe Hoffnung, Mitgliedsverein des Verbandes, und Heiko Färber, Geschäftsführer des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte, an einer Konferenz der Tierschutzorganisation „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ zur verantwortungsvollen Haltung von Hunden und Katzen in Europa teilgenommen. Bei der Vorstellung des Rumänien- Modellprojekts erfuhr das Publikum in Zagreb, wie Tierärztinnen und Tierärzte im Landkreis Argeș überprüfen, ob gehaltene Hunde gekennzeichnet, registriert, gegen Tollwut geimpft und kastriert sind, und zudem 40.000 Kastrationen pro Jahr stemmen.
Bundesverdienstkreuz für Andrea RückerAltenburg – Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat Tierschützerin Andrea Rücker mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr herausragendes Engagement im Tierschutz geehrt. Die Vorsitzende des Vereins Hoffnung für Wildenten, Schwäne & Co., Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes, setzt sich seit über 35 Jahren ehrenamtlich für in Not geratene Schwäne, Enten und frei lebende Katzen ein. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, gratuliert Rücker herzlich zur verdienten Auszeichnung.
70 Jahre Tierheim BraunschweigBraunschweig – Das Tierheim Braunschweig, das dem Deutschen Tierschutzbund angehört, hat sein 70-jähriges Jubiläum gefeiert. „Sieben Jahrzehnte voller Engagement für die Ihnen anvertrauten Mitgeschöpfe – mein Dank gilt dem Ehren- und Hauptamt für diese Arbeit mit Herz und Verstand“, bedankte sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, bei den Mitarbeiter* innen. In den letzten Jahren gab es neue Anforderungen an das Tierheim sowie bauliche Veränderungen. Heute hat es vor allem die Sanierung des Hundehauses und den Neubau des Kleintierhauses zu meistern.
Danke für NixBerlin – Rund 11 Millionen Euro betragen die jährlichen Fixkosten des Tierheims Berlin. Der dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossene Tierschutzverein für Berlin und Umgebung fordert mit seiner Kampagne „Danke für nix, Berliner Senat“ die Landesregierung dazu auf, das Tierheim endlich zuverlässig zu finanzieren. Obwohl die Einrichtung zentrale Aufgaben für die Hauptstadt erfüllt – unter anderem die Fundtieraufnahme sowie die medizinische Versorgung –, trägt sie sich überwiegend durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Ehrenamtliche. Ein Leistungsvertrag mit dem Land regelt zwar die Versorgung von Fund- und sichergestellten Tieren, deckt aber nur einen Bruchteil der Kosten ab.