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Zeit, Verantwortung zu übernehmen

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Zeit, Verantwortung zu übernehmen

Millionen Straßenkatzen leiden in Deutschland im Verborgenen – sie hungern, frieren, sind krank. Viele sterben schon wenige Monate nach ihrer Geburt. Mit seinem neuen „Großen Katzenschutzreport“ macht der Deutsche Tierschutzbund das Ausmaß dieses außer Kontrolle geratenen Tierschutzproblems sichtbar.

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Sie kauern auf verlassenen Firmengeländen, verstecken sich auf Bauern- oder Reiterhöfen, in Schrebergärten oder auch in Industriegebieten: Millionen Straßenkatzen leben in Deutschland – viele von ihnen sterben, ohne dass es jemand bemerkt. Die meist scheuen Tiere suchen sich vor allem versteckte, abgeschiedene Orte. Nur selten bekommt man sie zu Gesicht, und so hält sich hartnäckig die Annahme, hierzulande gebe es keine Straßenkatzen. Dabei wachsen ihre Populationen unkontrolliert weiter – und mit ihnen das immense Tierleid. Tag für Tag kämpfen sie im Verborgenen ums Überleben. Sie hungern, frieren und sind krank, viele sterben schon in den ersten Lebensmonaten. All das geschieht abseits der öffentlichen Wahrnehmung. Die Dimension ist weitaus dramatischer, als viele Menschen denken: Das Leid der Straßenkatzen ist ein drängender, flächendeckender Missstand, der ganz Deutschland betrifft – egal ob in Städten oder auf dem Land –, und von Tierschutzvereinen und Tierheimen bundesweit seit Jahren mit großer Sorge beobachtet wird.

Neue Daten belegen den Ernst der Lage

Tatsächlich zählt das Leid der Straßenkatzen zu den bisher am wenigsten beleuchteten und verstandenen Tierschutzthemen hierzulande. Um genau das zu ändern und die dramatische Lage von Millionen betroffenen Tieren in den Fokus von Politik und Gesellschaft zu rücken sowie Lösungswege aufzuzeigen, hat der Deutsche Tierschutzbund die Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ ins Leben gerufen.

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