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Schutzlos im Labor?

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Schutzlos im Labor?

Die Bundesregierung plant ein eigenständiges Tierversuchsgesetz. Für Millionen Tiere in deutschen Laboren hätte das fatale Folgen. Der Deutsche Tierschutzbund stellt sich gegen dieses Vorhaben – gemeinsam mit sieben weiteren Tierschutzorganisationen hat der Verband eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht.

  • Autor: Christoph Götz, Redakteur DU UND DAS TIER

Rund 1,3 Millionen Tiere wurden 2024 in Deutschland für wissenschaftliche Versuche eingesetzt: Mäuse, Ratten, Kaninchen, Fische, aber auch Affen und Hunde. Viele von ihnen erleiden im Labor unvorstellbare Schmerzen und Stress und müssen schwere Eingriffe über sich ergehen lassen. Am Ende der Versuche steht für die meisten der Tod. Die Realität dieser Tiere ist bereits heute kaum erträglich. Bisher schützt sie wenigstens das Tierschutzgesetz: Ohne vernünftigen Grund dürfen Tiere nicht getötet und ihnen keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Es schreibt außerdem vor, dass die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend untergebracht werden müssen. Doch ausgerechnet für die sogenannten Versuchstiere soll dieser Schutz nun verringert werden – so plant es die Bundesregierung.

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