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Eine Chance wie nie zuvor

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Eine Chance wie nie zuvor

Noch immer leiden weltweit Millionen Tiere auf Pelzfarmen. Zumindest in Europa wecken nationale Verbote und das Gutachten einer EU-Behörde Hoffnung auf ein Ende dieser Industrie. Doch noch ist jede*r gefragt.

  • Autoren: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER

  • Christoph Götz, Redakteur DU UND DAS TIER

Schluss, Aus, Ende: Die letzte Nerzfarm Bulgariens darf nie wieder öffnen. Das oberste bulgarische Verwaltungsgericht hat nun das Zucht- und Importverbot für Nerze für rechtmäßig erklärt. Damit beendet das Land endgültig die Nerzzucht und ist frei von Pelzfarmen, da dort keine anderen Pelztiere gehalten werden. „Das ist ein wichtiger Schritt, den bereits viele europäische Länder gegangen sind“, sagt Dr. Henriette Mackensen, stellvertretende Leiterin der Akademie für Tierschutz beim Deutschen Tierschutzbund. Die Pelztierhaltung ist in 22 europäischen Ländern verboten, darunter in 16 EU-Mitgliedsstaaten. „Wir brauchen jedoch ein EU-weites Verbot, um das Leid von Millionen von Tieren zu beenden“, fügt sie hinzu. Und dank eines lang erwarteten und kürzlich veröffentlichten Gutachtens stehen die Chancen dafür so gut wie nie zuvor. Denn die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt darin zu dem Schluss: Tierschutz ist in der Pelztierhaltung unmöglich zu gewährleisten.

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