Autor: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER
Geduld ist das oberste Gebot. Wer beruflich Wildtiere beobachtet und fotografiert, verbringt oft Stunden, Tage oder gar Wochen in Tarnkleidung und winzigen Verstecken. Die Profis haben keine andere Wahl, wenn sie seltene oder sehr scheue Tierarten in ihrem natürlichen Umfeld ablichten möchten. Leichter fällt es allen, die ihre eigenen Haustiere fotografieren. Denn Hund, Katze, Kaninchen und Co. sind dann natürlich allgegenwärtig. Auf das Camouflage-Outfit können Tierhalter*innen also getrost verzichten. Ohne Geduld geht es in der Regel jedoch trotzdem nicht – wenn sie mehr als einen schnellen Schnappschuss machen möchten. Das Porträt für den Rahmen an der Wand oder ein dynamisches Action-Bild für Social Media gelingen nicht von selbst, wenn das Foto spitze werden und es dem Tier dabei gut gehen soll. „Zeit und Ruhe sind das A und O. Es ist ganz wichtig, das Tier nicht zu stressen“, sagt Verena Wirosaf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

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Bildrechte: Artikelheader: Petra Selbertinger (Hunde am Meer); Fotos: Alexander Selbertinger (Porträt); Petra Selbertinger (Hund)