Giftiges Grün

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Giftiges Grün

Zimmerpflanzen erfreuen sich bei uns Menschen großer Beliebtheit, denn sie bringen ein Stück Natur in die Wohnung. Und auch Gärten werden erst durch eine Vielfalt an Blumen zu einer Oase. Für Hunde, Katzen und Co. können einige Gewächse und Blüten jedoch lebensgefährlich sein, da sie giftige Stoffe enthalten.

  • Autor: Sandy Syperek, Redakteurin DU UND DAS TIER

Ob in Weiß, Rosa oder Rot: Der Weihnachtsstern ist mit seinen leuchtenden Blättern aus der Adventszeit kaum wegzudenken. Viele Menschen dekorieren damit ihren Esstisch oder ihre Fensterbänke. Allerdings sollten Tierhalter*innen lieber davon absehen. Wenn Hunde oder Katzen an der Winterpflanze knabbern, löst diese starke Schleimhautreizungen und Magen-Darm- Beschwerden aus. Grund dafür ist, dass es sich um ein Wolfsmilchgewächs handelt. Dieses enthält einen weißen Milchsaft mit dem reizenden Stoff Diterpen. Bei kleineren Tieren wie Kaninchen, Hamstern, Meerschweinchen sowie Vögeln kann die Vergiftung sogar zum Tod führen. Bei welchen Pflanzenarten Tierhalter*innen außerdem besondere Vorsicht walten lassen sollten, erläutert Dr. Romy Zeller, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

Diese Pflanzen sind giftig

„Die Winterblume Amaryllis mit ihren trompetenförmigen Blüten ist giftig für Hunde und Katzen, aber auch für Vögel und kleine Heimtiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen“, sagt Zeller. „Erhöhte Vorsicht gilt auch bei Alpenveilchen, Begonien, Christusdorn, Korallenbäumchen und der Wüstenrose.

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