Wächter der Flüsse

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Wächter der Flüsse

Jahrhundertelang jagten wir ihn fast bis zur Ausrottung. Heute kehrt der Fischotter auf leisen Pfoten in unsere Flüsse, Bäche und Seen zurück. Doch der scheue Wasserbewohner ist auf unsere Hilfe angewiesen, um dauerhaft überleben zu können.

  • Autor: Christoph Götz, Redakteur DU UND DAS TIER

Kurz vor Sonnenaufgang ist es mucksmäuschenstill am Flussufer. Nebelschleier hängen über dem Wasser. Vereinzelt durchbrechen Luftbläschen die Oberfläche. Dann ein leises Plätschern. Ein brauner Kopf mit wachen Augen taucht auf. Der Fischotter blickt neugierig umher, seine feuchte Nase schnuppert prüfend die Morgenluft. Sekunden später gleitet er lautlos zurück in sein Element. Wer einen solch seltenen Moment miterlebt, gehört zu den wenigen Glücklichen, die einem der geheimnisvollsten Bewohner unserer Gewässer begegnet sind – einem Tier, das da ist, ohne dass wir es bemerken, und das uns trotzdem so viel über den Zustand unserer Natur verrät.

Stiller Jäger mit hohen Ansprüchen

„Otter sind sehr scheue Tiere“, erklärt Katrin Pichl, Referentin für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

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