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Das stille Leid der Mastkaninchen

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Das stille Leid der Mastkaninchen

Millionen Kaninchen leiden und sterben jedes Jahr für den Fleischkonsum von uns Menschen – und das weitgehend unbeachtet. In Hochleistungszuchtbetrieben und ohne gesetzlichen Schutz verbringen Mastkaninchen ein qualvolles, kurzes Leben.

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Das Fleisch von Kaninchen gilt als leicht, mager und besonders zart. Vor allem zur Osterzeit wird es oft in Restaurants und bei Familienfeiern als Festessen serviert. Doch damit wir Menschen diese „Spezialität“ genießen können, zahlen Mastkaninchen einen hohen Preis. Die Tiere werden gezielt für die Fleischproduktion gezüchtet und leiden unter unzumutbaren Haltungsbedingungen – auch hierzulande. Sie leben in extrem engen Käfigen, in denen sie dicht an dicht auf Gitterböden gedrängt zusammenhocken und keinerlei Bewegungsfreiheit haben. Ihnen wird meist viel zu wenig Nage- und Beschäftigungsmaterial angeboten und für ihre Ernährung erhalten sie lediglich kleine Mengen Heu sowie Pellets als Kraftfutter.

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