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Das Europäische Parlament hat für den besseren Schutz von Hunden und Katzen gestimmt – unter anderem vor illegalem Handel. Damit fehlt nur noch ein Schritt für eine EU-weite Verordnung. Das ist eine riesige Chance für den Tierschutz. Die muss die EU nutzen.

  • Autor: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER

Das Ergebnis stimmt uns dankbar und erleichtert.“ Dr. Romy Zeller, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund, muss einmal durchatmen. Es ist spürbar, welch große Steine ihr und vielen Kolleg*innen des Verbandes von den Herzen fallen, als sie hören, wie die Abgeordneten im Europäischen Parlament zum sogenannten „Cats and Dogs Proposal“ entschieden haben. Zuvor hatten sich die Tierschützer* innen über Jahre intensiv und ausdauernd dafür eingesetzt, dass die Europäische Union endlich Katzen und Hunde besser schützt. Und nach den vielen Mühen mit einigen Auf und Abs votierte die Mehrheit in Straßburg im Sommer tatsächlich für eine solche umfassende Verordnung. „Damit wurde eine der letzten wichtigen Hürden auf dem Weg zu einer finalen Verordnung – der ersten in der EU, die sich konkret um den Schutz von Hunden und Katzen kümmert – genommen. Das ist ein Tag, der hoffen lässt, dass das grauenhafte kriminelle Geschäft mit Hunden und Katzen endlich eingedämmt wird“, sagt Zeller. Damit die Tierschützer*innen nicht nur einen wichtigen Zwischenerfolg feiern können, müssen sie noch eine Hürde nehmen: Im sogenannten Trilog verhandeln Vertreter*innen des Parlaments, des Rates der Europäischen Union und der Europäischen Kommission erneut, bevor die Verordnung formell verabschiedet wird und alle 27 EU-Mitgliedstaaten sie in nationale Gesetze umsetzen müssen.

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