Versteckte Tierwelt

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Versteckte Tierwelt

Wer Asseln, Regenwürmer, Tausendfüßer und Co. im eigenen Garten findet, sollte sich nicht ekeln, sondern freuen – und sie schützen. Denn diese kleinen Helfer spielen eine wichtige Rolle für unser Ökosystem und sind ein Zeichen für einen gesunden Boden.

  • Autor: Nadine Carstens, Redakteurin DU UND DAS TIER

Vögel, die über unsere Köpfe hinwegfliegen, Eichhörnchen, die geschickt von Baum zu Baum klettern, Rehe, die an einer Waldlichtung friedlich grasen, oder Igel, die bei Dämmerung auf Insektenjagd gehen. Die Tierwelt in Wäldern, Feldern, Parkanlagen und Gärten ist uns allen bekannt. Doch tierisches Leben steckt auch unter der sichtbaren Oberfläche in jedem vermeintlich toten Baumstamm, unter der Baumrinde, unter der Erde und Steinen, zwischen Laub sowie in Moosen. Die Rede ist von Asseln, Regenwürmern, Tausendfüßern, Käfern, Ohrenkneifern und vielen weiteren Bodenbewohnern. Sie mögen nicht so eine große Fangemeinde haben wie Fuchs, Rotkehlchen, Hase und Co. und gewinnen im direkten Vergleich vielleicht keinen Schönheitspreis. Beim genaueren Hinsehen sind sie alle aber ebenso faszinierend und spielen eine wichtige Rolle für unser Ökosystem. Es lohnt sich also, diese versteckte Tierwelt besser kennenzulernen.

Asseln – Urzeittiere, die durch Kiemen atmen

Landasseln zum Beispiel kennen die meisten aus dem eigenen Garten. Beim Bepflanzen des Blumenbeetes oder beim Wegrücken von schweren Pflanzenkübeln krabbeln sie in Scharen aus der Erde und über den Boden. Was viele nicht wissen: Asseln atmen hauptsächlich durch Kiemen. Denn wie es ihr harter, graubrauner Panzer erahnen lässt, gehören sie zur Klasse der Krebse.

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