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Alltägliche Todesfallen

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Alltägliche Todesfallen

Für Tiere wie Mäuse oder Igel, Vögel und ihre Küken, Reptilien sowie Insekten sind unsere Wohngebiete voller teils tödlicher Fallen. Worauf wir bei Gullys, Lichtschächten, Kellertreppen, Pools, Fenstern und Co. achten sollten, um ihre Leben zu retten.

  • Autor: Joscha Duhme, Redakteur DU UND DAS TIER

Wenn wir durch Städte laufen, sehen wir beeindruckende Architektur oder öde Häuserschluchten, pittoreske Vorgärten oder baulichen Einheitsbrei. Was uns oft entgeht, sind die unzähligen Gefahrenquellen an den so schönen wie alltäglichen Orten. Während wir uns zunehmend bemühen, unser Umfeld zumindest für Menschen barrierefrei und kindersicher zu gestalten, sehen sich Tiere in unseren Wohn- und Geschäftsvierteln Todesfalle über Todesfalle ausgesetzt. Allein in Deutschland sterben jährlich schätzungsweise bis zu 115 Millionen Vögel bei Kollisionen mit Glasflächen und Gebäuden. Hunderttausende Tiere verenden in Gullys, Lichtschächten, Kanälen oder Regentonnen, aus denen sie sich nicht befreien können.

In die Falle getappt

Am Straßenrand oder in direkter Hausnähe sind grob vergitterte Gullys und Lichtschächte meist unscheinbar. Für Frösche, Mäuse, Entenküken, Laufkäfer und viele weitere kleinere Tiere, die an hohen Bordsteinkanten oder Hauswänden entlangwandern, sind sie Todesfallen. Einmal hineingestürzt, gibt es für die Tiere kein Entkommen.

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