
Sie kauern auf verlassenen Firmengeländen, verstecken sich auf Bauern- oder Reiterhöfen, in Schrebergärten oder auch in Industriegebieten: Millionen Straßenkatzen leiden in Deutschland im Verborgenen. DU UND DAS TIER 3/2026 zeigt im achtseitigen Titelthema die Ergebnisse des neuen „Großen Katzenschutzreports“ des Deutschen Tierschutzbundes und macht damit das Ausmaß dieses außer Kontrolle geratenen Tierschutzproblems sichtbar. Exklusiv in der Printausgabe.
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Millionen Straßenkatzen leiden in Deutschland im Verborgenen – sie hungern, frieren, sind krank. Viele sterben schon wenige Monate nach ihrer Geburt. Mit seinem neuen „Großen Katzenschutzreport“ macht der Deutsche Tierschutzbund das Ausmaß dieses außer Kontrolle geratenen Tierschutzproblems sichtbar. Die Lösung liegt auf dem Tisch – eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen würde das Tierleid massiv reduzieren und Tierschutzvereine sowie Tierheime entlasten. Aber die Politik zögert noch immer.

Das Kopfüberfangen von Hühnern verursacht Stress, Schmerzen und Verletzungen. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich seit Jahren dagegen ein. Ein Gerichtsurteil nimmt aus Tierschutzsicht nun die Bundesregierung dabei in die Pflicht.

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter der Leitung des Deutschen Tierschutzbundes erfasst erstmals das bundesweite Ausmaß von Animal Hoarding in Deutschland. Es zeigt auch, dass Beschlagnahmungen allein nicht reichen.

Am 26. Juni feierte die Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes ihr 40-jähriges Bestehen. Zahlreiche Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Tierschutz kamen in Neubiberg zusammen, um in feierlicher Atmosphäre vier Jahrzehnte wissenschaftliche Arbeit für die Tiere zu würdigen.

Über 600 Menschen besuchten in diesem Jahr die Pat*innentage im Tierschutzzentrum Weidefeld. Sie kamen ihren Schützlingen so nah wie sonst nie und erhielten spannende Einblicke in den Alltag der Tiere.

In Deutschland werden ungefähr 1,6 Millionen Mastrinder gehalten. Dazu kommen noch Hunderttausende Kälber, die jünger als acht Monate sind. So sieht das kurze Leben eines Mastrindes in der industriellen Stallhaltung aus.

Für Tiere wie Mäuse oder Igel, Vögel und ihre Küken, Reptilien sowie Insekten sind unsere Wohngebiete voller teils tödlicher Fallen. Worauf wir bei Gullys, Lichtschächten, Kellertreppen, Pools, Fenstern und Co. achten sollten, um ihre Leben zu retten.

Wenn Hunde, Katzen und andere Haustiere älter werden, verändern sich ihre Bedürfnisse oft schleichend. Wer die Signale früh erkennt und den Alltag anpasst, kann dazu beitragen, dass tierische Senioren lange gesund bleiben und ihren Lebensabend genießen.

Wer die Küchen ferner Länder erkundet, stößt dabei oft auf spannende Zutaten. Die Okraschote ist eine davon. Als fester Bestandteil der afrikanischen Küche darf sie auch in dieser veganen Okra-Suppe nicht fehlen.

Seit mehr als einem Jahrzehnt reist eine Delegation des Deutschen Tierschutzbundes mit Politiker*innen regelmäßig nach Rumänien, um sich vor Ort für Straßentiere stark zu machen – so auch in diesem Jahr. Der Verband blickte dabei auf die erste Hälfte des Modellprojekts seines Mitgliedsvereins Tierhilfe Hoffnung im Landkreis Argeș zurück.

Familie Häring hält ihre Schweine nach den Richtlinien des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes – aus Überzeugung.

Chinchillas sind überaus liebenswerte, neugierige Tiere und leben hierzulande in zahlreichen Haushalten. Doch nicht selten landen sie in Tierheimen – für die Einrichtungen bedeutet die Unterbringung und Versorgung dieser nachtaktiven Nager eine große Herausforderung.

Fünf Jahre kämpften Tierschutzorganisationen und Wissenschaftler*innen gegen eine geplante Oktopus-Zucht auf Gran Canaria. Jetzt hat der spanische Konzern Nueva Pescanova das Vorhaben aufgegeben.

In ganz Deutschland arbeiten alle Mitgliedsvereine und Landesverbände des Deutschen Tierschutzbundes intensiv daran, das Leben von Tieren zu verbessern. Lesen Sie aktuelle Berichte, Projekte und Erfolgsmeldungen des Verbandes und der uns angeschlossenen Tierschutzvereine.

Die Bundeswehr rechnet mit einem Anstieg von Tierversuchen für militärische Zwecke. Das ist nicht nur ethisch fragwürdig. Damit vernachlässigt Deutschland auch modernere, tierversuchsfreie Methoden und handelt entgegen aktuellen EU-Plänen.

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